Industrie 4.0 - Chancen durch Vernetzung
Prof. Dr. Alexander Fay, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg

Industrie 4.0 basiert auf den drei Pfeilern „Horizontale Integration“, „Vertikale Integration“ und „Durchgängiges Engineering“. Allen dreien ist gemein, dass die Nutzenerwartungen auf einer intensiven Vernetzung der Akteure basieren: bei der horizontalen Integration tauschen beispielsweise Maschinen eines Betreibers Informationen über Fähigkeiten und Aufträge aus, möglicherweise Unternehmens-übergreifend. Im Rahmen der „vertikalen Integration“ werden Informationen über Zustände und Service-Bedarf von Maschinen und Komponenten zusammengeführt, um besser (um-)planen zu können. Das „Durchgängige Engineering“ erfordert nicht nur den Austausch von Engineering-Daten, sondern von semantisch interpretierbarer Information. Im Vortrag werden, am Beispiel der von der Plattform Industrie 4.0 erarbeiteten Anwendungsszenarien, die Anforderungen dargestellt, die sich daraus an die Intensität und Qualität der Vernetzung und Kommunikation ergeben.